Deutscher Digital Award 2026: 65 Auszeichnungen für 48 Cases

Pressemitteilung, 21.05.2026

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. hat beim Deutschen Digital Award (DDA) 2026 insgesamt 65 Auszeichnungen für herausragende digitale Kreativität vergeben. Bei der Awardshow im Museum für Kommunikation in Berlin wurden 15 Gold-, 30 Silber- und 19 Bronze-Awards sowie ein „Best of“-Award verliehen. 

Bekannte und neue Teams überzeugten die Jury 

Jung von Matt sicherte sich mit insgesamt 13 Marmor-Awards die meisten Auszeichnungen. Dahinter folgen Curious Company und German Wahnsinn mit jeweils fünf Trophäen. „Rental Horror Stories“ von Jung von Matt & Lipstick Postproduction für SIXT war der meistprämierte Case mit vier Awards, darunter zweimal Gold.  

Auch an der Spitze der Gold-Gewinner zeigt sich ein vielfältiges Bild: Jung von Matt erhielt fünf Gold-Auszeichnungen, gefolgt von Charles & Charlotte mit dreimal Gold. Lipstick Postproduction, SAINT ELMO’S und wtf wurden jeweils zweimal mit Gold ausgezeichnet.  

Das richtige Momentum als Erfolgsfaktor 

Die meisten Gold-Awards auf Markenseite räumten SIXT (4) und PENNY (3) ab. 

Wie wichtig das richtige Timing heute ist, zeigt unter anderem „Cora mietet“ von SIXT. Der Case war die Echtzeit-Reaktion auf einen viralen Werbetrend, der strategisch genutzt und in messbare Performance überführt wurde. Auch PENNY wurde für „Sheep happens“ gleich zweimal mit Gold ausgezeichnet. Der Case hatte zuvor in der Branche viel Aufsehen erregt. Nachdem Schafe ungeplant einen PENNY-Markt in Unterfranken gestürmt hatten, sorgten die beteiligten Agenturen mit Hilfe von konsequentem Echtzeit-Storytelling landesweit für Aufsehen. 

„Digitale Kreativität lebt heute von kultureller Relevanz. Es geht darum, Teil von Gesprächen und Communities zu werden, statt nur Botschaften zu senden. Die besten Cases erkennen das Momentum, greifen kulturelle Dynamiken auf und entwickeln daraus Wirkung, die weit über klassische Kampagnen hinausgeht“, sagt Jurypräsidentin Niat Asfaw Graça (Serviceplan). 

BreachBunny gewinnt „Best of“-Award 

Mit dem Case BreachBunny zeigte das gleichnamige Unternehmen die neue Logik digitaler Markenführung und sicherte sich damit den diesjährigen „Best of“-Award.  

BreachBunny bietet Versicherungsangebote für Creator*innen, digitale Güter oder Gaming-Setups und trifft damit den Nerv der Digital Natives. Der Case nutzt vor allem popkulturelle Codes wie Gaming-Ästhetik, Creator-Kooperationen und Plattformlogiken, um User*innen zu erreichen.  

„2026 geht es darum, Nähe mit der Community herzustellen. Ob interaktiv, durch Gamifikation oder sprachlich: wichtig ist, der eigenen Zielgruppe auf Augenhöhe zu begegnen und echten Mehrwert zu liefern“, sagt Jurypräsidentin und BVDW-Vizepräsidentin Anke Herbener (Digital Changers). 

Herbener ergänzt: „BreachBunny ist deshalb so herausragend, weil er aus der Lebensrealität der Community gedacht ist. Der Case ist ein Musterbeispiel dafür, worum es beim DDA geht: Eine intelligente Idee, auf außergewöhnlich kreative Weise und mit technischer Finesse umzusetzen.“ 

Kontakt

Maria Schrammen
PR- und Social Media Managerin
Nachricht schreiben