Creativity Summit 2026: Kreative Spitzenleistung trifft auf Künstliche Intelligenz 

News, 22.05.2026

Gestern öffnete Google das vierte Jahr in Folge seine Türen für den Creativity Summit. Auf dem offiziellen Pre-Event des Deutschen Digital Award diskutierten die Expert*innen über den Einfluss von KI auf die Kreativbranche, neue Plattformdynamiken sowie der Wandel moderner Markenkommunikation.

Nach der Eröffnung durch BVDW-Vizepräsidentin Anke Herbener übernahmen Peer Wörpel (Managing Director, la red) und Dora Osinde (Gründerin, Yeah But No) die Tagesmoderation.  Mit Blick auf das anstehende Programm betonte Peer Wörpel: „Heute soll es nicht nur um KI gehen, sondern auch um die Personen dahinter. Statt Human In The Loop konzentrieren wir uns heute auf Human In The Lead.” 

Anschließend präsentierten die Preisträger*innen des Lumen Prize 2025 Experiential Awards Daniela Nedovescu (Schriftstellerin, Produzentin & Künstlerin, mots.us) und Octavia Mot (Künstler & Director, mots.us) ihren AI ART SHOWCASE. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie sich Menschen verhalten, wenn sie in einem künstlerischen Umfeld mit KI in Berührung kommen. 

Zwischen Kreativität, Konflikt und KI

Die Paneldiskussionen standen ganz im Zeichen kreativer Exzellenz.

Moderatorin Bärbel Egli-Unkrich (Chefredakteurin, Campaign Germany) leitete das erste Panel des Tages: „Schuld ist immer der andere. Warum gute Kreation so oft auf der Strecke bleibt.“ Niat Asfaw Graça (Geschäftsführerin, Serviceplan), Steffen Bax (Geschäftsführer, iq digital media) und Giuseppe Fiordispina (Director Marketing, SEAT Deutschland) sprachen über Differenzen in der Zusammenarbeit zwischen Agenturen und Kunden.

DDA-Jurypräsidentin Niat Asfaw Graça sagte: „Gute Kreation braucht Mut – aber auch klare Entscheidungshierarchien. Dafür ist der Austausch zwischen Agenturen und ihren Kunden unerlässlich.” 

Auf dem Panel „Deal with it! Warum AI Dein neuer Kreativ Kollege ist und wie arbeiten wir wirklich!“ stellten sich Jörg Hirt (Chief Innovation Officer, REWE digital), Anke Herbener (Gründerin & CEO, Digital Changers & BVDW-Vizepräsidentin), Ulrich Klenke (Chief Brand Officer, Deutsche Telekom) und Mike Brauner (Managing Director, polardots.studio & Founder, AI Art Magazine) der Frage: Was bedeutet Kreation, wenn die KI mitdenkt?

Ulrich Klenke sagte: „Künstliche Intelligenz ist die neue Art, kreativ zu arbeiten.” 

Anke Herbener ergänzte: „Agenturen müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen. Für sie ist dabei wichtig, dem Wandel positiv gegenüber eingestellt zu sein.” 

Einblicke in kreative Exzellenz

Zudem wurden sechs kuratierte Cases aus den DDA-Kategorien „Social Media“, „Branded Entertainment“ sowie „Best Use of AI“ besprochen. Die Expert*innen blickten gemeinsam mit den verantwortlichen Teams hinter die Kulissen. Der kreative Schaffensprozess stand dabei im Zentrum: vom ersten Briefing bis zum letzten Like. Mit dabei waren Teams von namenhafte Marken, wie KFC, Deutsche Bahn, PENNY, SIXT und ATU. Auf Agenturseite wurden die Verantwortlichen hinter den Kampagnen begrüßt. Vertreten waren charles & charlotte, Saint Elmo’s, Mawave, wtf, denkwerk sowie Jung von Matt. 

DDA-Verleihung

Am Abend fand die Preisverleihung des Deutschen Digital Awards (DDA) statt. Unter der Moderation von Ariane Alter wurde im Museum für Kommunikation in Berlin an diesem Abend die besten Leistungen und Innovationen in der digitalen Kommunikation und Kreation in Deutschland gewürdigt.  

Kontakt

Maria Schrammen
PR- und Social Media Managerin
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