DDA Shortlist 2026: Jung von Matt hat mit großem Abstand die meisten Nominierungen

Pressemitteilung, 20.04.2026

Berlin, 20.04.2026 – Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. hat die Shortlist für den Deutschen Digital Award (DDA) 2026 veröffentlicht. Insgesamt 155 Einreichungen haben es in diesem Jahr auf die Liste geschafft. Auf Agenturseite steht Jung von Matt an der Spitze. Die Deutsche Telekom hat auf Kundenseite die meisten Nominierungen. 

Bekannte Namen an der Spitze 

Die Shortlist 2026 präsentiert erneut ein stark besetztes Teilnehmerfeld aus bekannten Agenturen und Marken. 

Unter den Agenturen liegt Jung von Matt mit 20 Einreichungen klar an der Spitze. Dahinter folgen die Ogilvy Group Germany sowie Charles&Charlotte mit sieben Nominierungen. Rang drei belegt gen-up mit sechs Shortlist-Platzierungen. Curious Company, die Serviceplan Agenturen MEDIAPLUS und PLAN.NET sowie Scholz & Friends sind jeweils fünfmal vertreten. 

Auf Kundenseite führt die Deutsche Telekom mit elf Nominierungen, dicht gefolgt von Lidl Deutschland mit zehn. Knapp dahinter liegt SIXT mit acht Shortlist-Platzierungen. PENNY und die Deutsche Bahn kommen auf sechs Nominierungen. 

Starke Cases trotz wirtschaftlicher Situation 

Der diesjährige Jahrgang spiegelt zugleich die wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wider. Diese machen auch vor der Kreativbranche nicht halt. „Viele Einreichungen sind strategisch und kreativ sehr stark gedacht. Gleichzeitig zeigt sich in der Umsetzung, dass knapper werdende Budgets das volle Potenzial oft begrenzen“, erklärt Jurypräsidentin Niat Asfaw Graça (Serviceplan). 

Die Einreichungen zeigen zugleich ein hohes Adaptionsniveau von Künstlicher Intelligenz.  
 
„KI ist auf der Shortlist allgegenwärtig. Sie prägt Ideen, Prozesse und Umsetzungen über alle Kategorien hinweg. Damit wird sie zum Standard in der digitalen Kreation“, sagt Jurypräsidentin und BVDW-Vizepräsidentin Anke Herbener (Digital Changers) und ergänzt: „Entscheidend ist aber nicht nur die Technologie, sondern die Wirkung. Die Shortlist macht sichtbar, welche Arbeiten Strategie, Kreativität und Technologie überzeugend verbinden und damit digitale Exzellenz heute definieren.“ 

Social Media als Reifeindikator der Branche 

Wie im Vorjahr dominiert die Oberkategorie „Social Media“ mit 54 Shortlist-Nominierungen. Dahinter folgen „Digital Campaigns“ (19) sowie „Branded Entertainment“ (17). Für die Jury ist das ein klares Signal für die Weiterentwicklung der Disziplin. 

„Social ist nicht mehr die lauteste Disziplin, sondern die reifste. Die besten Cases stellen Community ins Zentrum und schaffen echte Relevanz statt nur Reichweite“, hebt Asfaw Graça hervor. „Wir sehen endlich mehr Arbeiten, die Social nicht als Awareness-Spielwiese begreifen, sondern als echten Business-Treiber.“  
 
Preisverleihung und Creativity Summit am 21. Mai in Berlin 

Die Preisverleihung des Deutschen Digital Award 2026 findet am 21. Mai im Museum für Kommunikation in Berlin statt. Bereits am Nachmittag lädt der BVDW zum DDA Creativity Summit ein, bei dem führende Expert*innen der Branche Einblicke in aktuelle Trends, Best Practices und Zukunftsthemen geben. 

Zu beiden Veranstaltungen können Sie sich gerne über presse@bvdw.org akkreditieren. 

Die vollständige Shortlist ist ab sofort hier verfügbar. 

Downloads 

Gemeinsames Bild Anke Herbener & Niat Asfaw Graça (Foto: Florian Pohl) 

Portrait Niat Asfaw Graça (Foto: Florian Pohl) 

Portrait Anke Herbener (Foto: Florian Pohl) 

Kontakt

Maria Schrammen
PR- und Social Media Managerin
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