BVDW-Whitepaper verdeutlicht Potenziale von 3D im E-Commerce
Dreidimensionale Produktdarstellungen entwickeln sich zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor im E-Commerce. Das zeigt ein neues Whitepaper des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. Darin ordnen die Autor*innen ein, wie 3D-Technologien die digitale Produktkommunikation verändern und welchen messbaren Mehrwert sie für Händler und Marken schaffen. Ziel des Whitepapers ist es, den Einstieg in den Bereich zu erleichtern.
Einfluss auf E-Commerce-Kennzahlen
Dreidimensionale Modelle ermöglichen es Nutzer*innen Produkte realitätsnah und immersiv zu erleben. Im Whitepaper beleuchtet der Digitalverband, wie sich 3D-Inhalte entlang der gesamten Customer Journey einsetzen lassen. Formate reichen von interaktiven Viewern über Konfiguratoren und Animationen bis zu ganzen virtuellen Produktwelten.
Das Whitepaper verdeutlicht: Durch funktionale und emotionale Zugänge verbessern E-Commerce-Unternehmen das Produktverständnis auf Kundenseite und reduzieren Unsicherheiten im Kaufprozess. Das hat klare Effekte auf zentrale KPIs. So zeigen die Autor*innen, dass 3D-Darstellungen unter anderem die Conversion Rate steigern, die Retourenquote senken und die Interaktion mit Produkten erhöhen können. Gleichzeitig verkürzt sich die Entscheidungszeit bis zum Kaufabschluss, da Kund*innen Produkte besser einschätzen können.
Technische Standards vereinfachen Zugang
Mit dem Whitepaper unterstützt der BVDW dabei, 3D-Produktdarstellungen einzuordnen, Potenziale realistisch zu bewerten und den Einsatz der Technologie strategisch vorzubereiten. Dazu erklären die Expert*innen des BVDW detailliert die technischen Grundlagen und wie Produktmodelle entstehen. Außerdem zeigen sie wie Händler und Marken Produkte entlang der Wertschöpfungskette digitalisieren, aufbereiten und für den Einsatz im E-Commerce nutzbar machen.
„3D-Produktvisualisierung hat das Potenzial zum skalierbaren Bestandteil einer konsistenten digitalen Produktkommunikation zu werden. Dafür braucht es standardisierte Prozesse, interoperable Formate und eine frühzeitige Integration in bestehende Content- und Commerce-Strukturen. Das Whitepaper des BVDW setzt genau an diesen Punkten an liefert eine erste Diskussionsgrundlage für den deutschen Markt“, sagt Arnold Pötsch (concept to market), leitender Autor des Papers innerhalb der Working Group Immersive Experiences im BVDW.
Technologie verschmilzt mit stationärem Handel
Aktuell sind Produktionsaufwand von 3D-Modellen, Integration in bestehende E-Commerce-Systeme oder organisatorische Hürden noch hoch. Trotz dieser Herausforderungen schafft 3D-Technologie bereits heute einen realen Mehrwert. Das unterstreichen die Expert*innen entlang von ausgewählten Best Practices. Diese helfen dabei, konkrete Anwendungsfälle zu identifizieren und aus den Ergebnissen der vorgestellten Unternehmen zu lernen.
Langfristig kann 3D-Technologie dazu beitragen, digitale Einkaufserlebnisse noch näher an den stationären Handel heranzuführen.
