BVDW begrüßt Reformansatz und fordert europäische Kohärenz — Reaktion zum Digitale Medien-Staatsvertrag

Pressemitteilung, 17.09.2026

Am Mittwoch, den 16. September 2026, hat die Rundfunkkommission der Bundesländer bei ihrer regulären Sitzung den Entwurf eines Digitale Medien-Staatsvertrag“ beraten und eine Anhörung des Arbeitsstandes beschlossen. Dazu erklärt Dirk Freytag, Präsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V.:

„Die Reform des Medienstaatsvertrags bietet die Chance, die Medienordnung an die Realitäten digitaler Kommunikations- und Informationsräume anzupassen. Damit dieses Ziel erreicht wird, sollte der neue Rechtsrahmen auf europäischer Kohärenz, technologischer Offenheit und regulatorischer Verhältnismäßigkeit aufbauen. Dort, wo nationale Sonderregelungen neben bestehenden europäischen Vorgaben entstehen, drohen Rechtsunsicherheit und zusätzliche Komplexität.

Aus Sicht des BVDW kommt es darauf an, Medienvielfalt, Nutzerinteressen und Innovationsfähigkeit gemeinsam zu stärken. Regulierung sollte Orientierung schaffen und Vertrauen fördern, ohne bestehende digitale und neue KI-gestützte Geschäftsmodelle unnötig zu erschweren.“

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Senior Public Affairs Managerin Data Driven Markets
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Dirk Freytag ist seit 2021 Präsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. & Gründer von Contentpass. Der Diplom-Betriebswirt beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Advertising Technology und war u. a. Vice President, COO und CEO bei ADTECH, Senior Vice President bei AOL Advertising Global sowie CEO der YOC AG.
Als Business Angel unterstützt er außerdem verschiedene, aufstrebende Unternehmen in der Digitalbranche.
Im BVDW ist er seit 20 Jahren aktiv und war Co-Leiter im AK Media.