BVDW Personalisierungsstudie

Executive Summary

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Methodologie

Executive Summary

Personalisierung prägt zunehmend den Alltag der Menschen in Deutschland. Dies gilt insbesondere für digitale Dienste und Angebote, von der Produktempfehlung im E-Commerce über zugeschnittene Vorschläge für den nächsten Serienmarathon bis zum persönlichen Social Feed. Gleichzeitig nimmt die gesellschaftliche und politische Diskussion an Fahrt auf, häufig geprägt von gefühlten Wahrheiten und persönlichen Meinungen. Vor diesem Hintergrund liefert der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. gemeinsam mit Kantar Media Fakten. Die nachfolgende Studie zeigt, wie Menschen in Deutschland Personalisierung tatsächlich erleben und bewerten. Sie schafft eine faktenbasierte Grundlage und ein Diskussionsangebot für die weitere politische, regulatorische und wirtschaftliche Debatte.

Personalisierung ist Realität für Nutzer*innen

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland erwartet ein auf sie zugeschnittenes Nutzererlebnis. Der Service soll auf sie reagieren, Inhalte sollen zu ihren Interessen passen und die Nutzung dadurch komfortabler werden. Zwei Drittel der Befragten (67 %) empfinden personalisierte Inhalte als angemessen. In den Szenarien E-Commerce, Social Media und Suchmaschinen liegt die Zustimmung sogar noch höher. Personalisierte Erlebnisse werden als relevanter, hilfreicher und komfortabler erlebt. Der größte Vorteil von Personalisierung ist, Zeit zu sparen, irrelevante Inhalte zu vermeiden und digitale Angebote leichter nutzen zu können. Relevanz ist damit der zentrale Nutzen. Sie macht digitale Erlebnisse effizienter und angenehmer.

Menschen teilen ihre Daten, wenn der Mehrwert stimmt

Über 75% der Befragten haben kein Problem damit, persönliche Daten zu teilen. Voraussetzung ist ein klar erkennbarer Nutzen. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Streaming-Diensten (86 %), im Online-Handel und in sozialen Netzwerken. Datenteilung ist für viele kein Risiko, sondern Ausdruck einer bewussten Entscheidung: Menschen geben Daten dort frei, wo Transparenz, Relevanz und Mehrwert zusammenkommen.

Vertrauen wächst, wenn Personalisierung nachvollziehbar ist

Nur einer von fünf Befragten findet es unangemessen, wenn Unternehmen Personalisierung einsetzen, um digitale Angebote relevanter und effizienter zu gestalten. Gleichzeitig vertraut mehr als jede*r Zweite bestimmten Plattformen stärker als anderen im Umgang mit Daten. Diese Ergebnisse zeigen: Vertrauen entsteht dort, wo der Einsatz von Personalisierung nachvollziehbar und sichtbar wird. Unternehmen, die transparent handeln und fair kommunizieren, schaffen die Grundlage für langfristige Zustimmung.

Transparenz und Aufklärung sind die Hausaufgaben

Menschen stehen Personalisierung grundsätzlich positiv gegenüber. Sie wünschen sich zugleich mehr Einblick und Verständnis dafür, wie sie funktioniert. Über die Hälfte (52%) der Befragten erwartet Transparenz über Datennutzung fast die Hälfte mehr Aufklärung über Funktionsweisen. Zudem wünschen sich viele bessere Informationen, wie Unternehmen Personalisierung einsetzen. Die Botschaft ist klar: Menschen wollen verstehen, nicht verbieten.

Personalisierung ist gelebter Alltag – sie wird gewünscht und erwartet.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen ein deutliches Bild. Während in der politischen Debatte Personalisierung oft mit Skepsis begegnet wird, erleben Konsument*innen sie als selbstverständlichen und nützlichen Teil ihres digitalen Alltags. Die Mehrheit lehnt Personalisierung nicht ab. Verbraucher*innen wünschen sich zudem mehr Transparenz und Aufklärung, nicht pauschale Einschränkungen. Personalisierung ist Ausdruck einer modernen digitalen Kultur. Sie schafft die gewünschte Orientierung und Relevanz und macht damit den Alltag einer jeden Person einfacher und komfortabler. Die Digitale Wirtschaft steht jetzt vor der Aufgabe, diese Akzeptanz weiter zu festigen. Die Hausaufgaben haben die Befragten klar formuliert. Mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit, die zu Verantwortung und Vertrauen führen. Personalisierung schafft mit Relevanz und Transparenz Vertrauen. Darauf beruhen alle nachhaltigen digitalen Geschäftsmodelle.

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Daphne van Doorn
Head of EU Affairs
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Katharina Czarnian
Senior Public Affairs Managerin Data Driven Markets
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