Digital Responsibility Award 2026  — verantwortlich handeln

Der Award

Am 25. Februar ist es soweit: Wir verleihen zum 4. Mal den Digital Responsibility Award! Ausgezeichnet werden wieder Unternehmen, gemeinnützige Organisationen & öffentliche Einrichtungen, aller Branchen und jeder Größe aus dem DACH-Raum, die im Bereich digitaler Verantwortung Herausragendes geleistet haben. Eingebettet ist der Award in eine inspirierende Fachkonferenz, die zum Austausch und zur Diskussion einlädt.

Ziel des Digital Responsibility Awards ist es die Sichtbarkeit digitaler Verantwortung zu erhöhen. Er fördert die Sensibilität für und den Dialog zu digitaler Verantwortung und inspiriert durch Pioniere und positive Beispiele von Unternehmen und Organisationen. Genau solche Beispiele finden sich auf der Shortlist für den diesjährigen Digital Responsibility Award.

Vor der Award-Verleihung findet wie immer unsere Fachkonferenz mit interessanten Diskussionen und praxisrelevanten Workshops statt. Das Event findet bei Kleinanzeigen in Berlin-Charlottenburg statt. Wir sind zu Gast in dem denkmalgeschützten Gebäude der ehem. Oberpostdirektion.

 

Datum 25.02.2026
Uhrzeit 14:00 – 21:00 Uhr
Ort Kleinanzeigen Berlin
Veranstalter BVDW
Ticket sichern Im Kalender speichern

Digital Responsibility

(Corporate) Digital Responsibility, auch bekannt als CDR, bezeichnet digital verantwortliches Handeln über das gesetzlich Geforderte hinaus in Bezug auf alle Stufen der Wertschöpfungskette.

Grundlage der Preiskategorien und Bewertungskriterien des Digital Responsibility Awards sind die CDR Building Bloxx des BVDW. Dabei handelt es sich um ein praxisorientiertes Framework, das Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft dabei unterstützt, ein gemeinsames Verständnis von Digital Responsibility sowie einheitliche Standards zu ihrer Umsetzung in Organisationen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum CDR-Begriff sowie zu den CDR Building Bloxx finden sich hier.

Shortlist

Outbank, die Zero-Knowledge-Multibanking-App 'Dein Geld. Deine Daten.'

Eingereicht in der Kategorie Responsible Media & Innovation (presented by iq digital).

Kurzbeschreibung: Outbank ist eine App, mit der Nutzerinnen und Nutzer all ihre Finanzen sicher an einem Ort im Blick behalten können – egal ob Girokonto, Kreditkarte, Depot, Vertrag, Abo oder Versicherung. Persönliche Finanzdaten werden nicht auf Servern gespeichert, sondern ausschließlich lokal auf den Geräten der Nutzerinnen und Nutzer. Durch das Zero-Knowledge-Prinzip und den Verzicht auf Tracking steht Outbank für maximale Datensicherheit, digitale Souveränität und Transparenz. 

Einreicher: Outbank

Ein KIND im Ohr: für mehr Zugänglichkeit!

Eingereicht in der Kategorie Responsible Media & Innovation (presented by iq digital).

Kurzbeschreibung: Als einer der führenden Spezialisten für Hörakustik & Augenoptik macht KIND digitale Werbung messbar inklusiver ohne Abstriche beim Datenschutz. Eine KI-gestützte DCO-Lösung passt Videowerbung in Echtzeit an, indem sie durch non-personalisierte Signale Untertitel in 15 Sprachen automatisiert einblendet. Dies ermöglicht digitale Teilhabe für Zielgruppen mit Hör- und Sprachbarrieren. Der Erfolg: ein 320% CTR-Uplift. Dieser Case beweist: Verantwortung ist der größte Hebel für Effizienz.

Einreicher: WPP Media Germany 

FLOAT: Ein Mixed Reality-Spiel als Brücke zur Prothetik

Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.

Kurzbeschreibung: FLOAT ist ein „Game for Good“, das Gaming und MedTech verbindet. Das kostenlose Mixed Reality-Spiel (Meta Quest) nutzt Hand-Tracking, damit Spieler Rätsel lösen. Gleichzeitig sammelt ein kostenloses Armband (von MyoMod) Muskeldaten, um KI-Prothesen für Amputierte zu trainieren. Die gesammelten Daten werden als Open Source geteilt, um die Forschung global zu beschleunigen und Prothetik für über 30 Mio. Betroffene zugänglicher zu machen.

Einreicher: Hochschule Neu-Ulm – Team Mouseworks

DZT-Mixed Reality App "UNESCO-Welterbestätten in Deutschland"

Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.

Kurzbeschreibung: Die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. hat eine Mixed Reality-App „UNESCO Welterbestätten in Deutschland“ gelauncht. Damit präsentiert sie die Vielfalt des Kulturreiselandes Deutschland am Beispiel der 55 UNESCO-Welterbestätten auf eine völlig neue, immersive Weise. Mit interaktiven 360-Grad-Erlebnissen inspiriert die App auf beeindruckende Art für Reisen nach Deutschland. Die barrierefrei produzierte App ermöglicht die Teilhabe Aller und ist ein Vorbild für Inklusion im Tourismusmarketing.

Einreicher: German National Tourist Board

Pflege-Engagement digital ermöglichen: Die Qualifizierung der BARMER für die Nachbarschaftshilfe

Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.

Kurzbeschreibung: Der BARMER Onlinekurs Nachbarschaftshilfe bietet speziell auf die Vorgaben der Bundesländer abgestimmte, kostenlose E-Learning-Kurse für Menschen, die sich für die Nachbarschaftshilfe qualifizieren möchten. Nach Abschluss erhalten sie ein anerkanntes Zertifikat zur Registrierung als Nachbarschaftshelferin bei den zuständigen Stellen.

Einreicher: Barmer

Digitale Bildung und Teilhabe im Smart Region Hub 'DIGITAL.IM.PULS' Bad Nauheim

Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.

Kurzbeschreibung: DIGITAL.IM.PULS ist der Smart Region Hub der Stadt Bad Nauheim und macht Digitalisierung für alle erlebbar. Durch offene, barrierearme Formate, Workshops, Mitmach-Events und moderne Technologien wie VR, 3D-Druck oder KI werden Menschen aller Altersgruppen erreicht und aktiv beteiligt. Der Hub verbindet Lernen, Ausprobieren und Austausch, fördert digitale Teilhabe und vernetzt Bürger:innen, Schulen, Unternehmen und Kommunen nachhaltig.

Einreicher: Magistrat der Stadt Bad Nauheim

Sharing Communities für Arbeitgeber, Unis und Vereine #TeilenIstDasNeueHaben

Eingereicht in der Kategorie Umwelt & Ressourcen.

Kurzbeschreibung: 2‑SHARE.de ist eine digitale Plattform für interne Sharing-Communities in Unternehmen, Hochschulen und Vereinen. Mitarbeitende verleihen private Gegenstände sicher, versichert und datenschutzkonform innerhalb ihrer Organisation – und reduzieren so Neuanschaffungen, CO₂-Emissionen und Kosten. Eine wissenschaftlich fundierte Lebenszyklusanalyse und Impact-Reports machen die Wirkung pro Transaktion transparent und unterstützen die Integration in ESG- und CDR-Strategien.

Einreicher: 2-SHARE.de by fainin

Resilient Media through Scalable European Technology

Eingereicht in der Kategorie Digitale Resilienz (presented by DATEV).

Kurzbeschreibung: Utiq stärkt Europas digitale Wettbewerbsfähigkeit. Die Infrastruktur ermöglicht skalierbare, browserunabhängige Werbeansprache ohne Abhängigkeit von globalen Tech-Konzernen. Mit nachweislich höherer Reichweite und Effizienz als Cookies oder Login-IDs schafft Utiq eine stabile Infrastruktur für Medien und Marken – ein Fundament für ein starkes, resilientes digitales Europa.

Einreicher: Utiq Deutschland

VerantwortungsWerkstatt – Schritt für Schritt zu digitaler Verantwortung in Unternehmen

Eingereicht in der Kategorie Digitale Resilienz (presented by DATEV).

Kurzbeschreibung: Die kostenfreie digitale VerantwortungsWerkstatt unterstützt Unternehmen, CDR Schritt für Schritt in den Unternehmensalltag zu integrieren. Mit einer Lernreise, praxisnahen Tools, Workshopkonzepten u.v.m. werden Organisationen begleitet Digitalisierung verantwortungsvoll und im Sinne der Verbraucher umzusetzen. Das Angebot richtet sich insbesondere an KMU und fördert Transparenz, Vertrauen in Technologien und gesellschaftliche Verantwortung bei der Gestaltung der Digitalisierung.

Einreicher: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) in Zusammenarbeit mit Bergzeit, Outbank & ifok

Aivy – Wie digitale Verantwortung die Arbeitswelt gerechter macht

Eingereicht in der Kategorie Zukunft der Arbeit.

Kurzbeschreibung: Aivy ist eine wissenschaftlich fundierte Talent-Assessment-Plattform, die faire und nachvollziehbare Personalentscheidungen ermöglicht. Statt Lebensläufen misst sie mit kurzen, spielerischen Tests individuelle Stärken und Potenziale. So entstehen objektivere Entscheidungen, erlebte Wertschätzung und mehr Fairness. Aivy zeigt, wie verantwortungsvoll eingesetzte Technologie die Arbeitswelt menschlicher und gerechter macht.

Einreicher: Aivy

Programm Fachkonferenz

Einlass

Termin 14:00

Begrüßung

Termin 15:00

Keynote

Speaker Melissa Kühn (Otto Group)
Termin 15:15

Digitale Verantwortung – jetzt erst recht: Herausforderungen und Herangehensweisen in Zeiten von KI

Paneldiskussion
Moderation Nikolaus Röttger
Speaker Melissa Kühn (Otto Group)
Teresa Staiger (Bertelsmann Stiftung)
Sven Kleibrink (iq digital)
Annett Farnetani (mindscreen)
Termin 15:30

Workshop 1 - How to win twice: Marketing gleichzeitig grüner und effizienter machen

Speaker Kleinanzeigen
Termin 16:15

Workshop 2 - Innovation aus Verantwortung

Die iq digital setzt mit ihrem Leitmedien-Portfolio auf wirkungsvolle Relevanz statt billiger Reichweite. Ob DER SPIEGEL, FAZ, Handelsblatt, SZ oder DIE ZEIT – die wichtigsten journalistischen Plattformen Deutschlands stehen seit über 70 Jahren für unabhängige Information, Qualität und Verantwortung. Für uns als Vermarkter sind diese Medien der Auftrag, entsprechende Werte auch in der Mediaplanung buchbar zu machen und Innovationen voranzutreiben. Im Workshop der iq digital erfahrt ihr alles über Responsible Media und innovative Markencases – denn gerade heute gilt: Werte wirken!
Speaker Laura Angenendt (iq digital)
Sven Kleibrink (iq digital)
Vanessa Krimmel (iq digital)
Termin 16:15

Workshop 3 - Zwischen Neugier und Skepsis: Digitale Resilienz im KI-Alltag

Unterschiedliche Ausgangslagen im Team führen zu sehr unterschiedlichen KI-Nutzungen. Die Session lädt dazu ein, diese Unterschiede zu reflektieren, einzuordnen und proaktiv beim Steuern von Wissens- und Skill-Management in den Teams zu berücksichtigen. Ziel ist es, Zusammenarbeit mit KI so zu gestalten, dass alle Teammitglieder gleichberechtigt teilhaben und wertschöpfend beitragen können.
Speaker Stella Pais (DATEV)
Susanna Wolf (DATEV)
Andrea Gocke (DATEV)
Termin 16:15

Abschluss der Fachkonferenz

Termin 17:30

Einlass zur Preisverleihung

Termin 18:00

Preisverleihung

Termin 18:30

Ausklang

Termin 20:00

Speaker*innen

Melissa Kühn
otto group
Laura Angenendt
iq digital
Sven Kleibrink
iq digital
Annett Farnetani
mindscreen
Vanessa Krimmel
iq digital
Stella Pais
Datev
Susanna Wolf
Datev
Andrea Gocke
Datev
Teresa Staiger
Berteslmann Stiftung
Melissa Kühn
Melissa Kühn
otto group

Melissa Kühn ist als Senior Tech Strategy Consultant bei der Otto Group die treibende Kraft hinter der Entwicklung und Umsetzung verantwortungsvoller KI-Strategien. Ihre Kernkompetenzen liegen in Responsible AI und AI Transformation.

Sie ist Wirtschaftsingenieurin mit einem Master in Sustainability Economics und bringt umfassende Erfahrung mit, unter anderem als Digital Responsibility Managerin in der Otto Group, als Sustainability Policy Advisor beim Digitalverband Bitkom und als Gründerin eines Green Startups. Melissa Kühn engagiert sich leidenschaftlich dafür, das Potenzial von KI für eine faire und nachhaltige Zukunft zu nutzen.

Annett Farnetani
Annett Farnetani
mindscreen

Annett Farnetani ist Geschäftsführerin der Digitalagentur mindscreen. Seit vielen Jahren arbeitet sie an der praktischen Umsetzung digitaler Barrierefreiheit.

In ihrer täglichen Arbeit sieht sie, wo Organisationen an strukturelle und organisatorische Grenzen stoßen und wie sich Barrierefreiheit dennoch systematisch umsetzen lässt, auch im Umgang mit neuen Technologien wie KI. Mit der Testplattform CAAT verfolgt mindscreen einen prozessorientierten Ansatz, der Barrierefreiheit prüfbar, nachvollziehbar und steuerbar macht.

Für diesen Ansatz wurde CAAT 2024 mit dem Digital Responsibility Award ausgezeichnet.

Teresa Staiger
Teresa Staiger
Berteslmann Stiftung

Teresa Staiger ist Politikwissenschaftlerin und Expertin für gemeinwohlorientierte Künstliche Intelligenz (KI). Sie analysiert Entwicklungen rund um KI aus einer gesellschaftskritischen und international vergleichenden Perspektive. Als Project Manager bei der Bertelsmann Stiftung befasst sie sich mit den Potenzialen und Risiken von KI für das Gemeinwohl, sei es in der Sozialwirtschaft oder im Bereich generativer KI, und mit der Frage, welche alternativen Ansätze und Modelle hier möglich sind. Zuvor leitete sie das Multistakeholder-Projekt „Tech-Exploration in der Wohlfahrt“, ein Programm zur Identifikation sinnvoller KI-Anwendungsideen in der Wohlfahrt. Zusätzlich publiziert sie seit drei Jahren den Newsletter „“Erlesenes““, der zweiwöchentlich eine kuratierte Auswahl an Artikeln, Studien und aktuellen Debatten rund um KI und Gemeinwohl bietet.

Zuvor war sie Referentin im Projekt „Forum Digitalisierung und Engagement“ des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.

Warum Digital Responsibility?

Vertrauen
Digital Responsibility stärkt das Vertrauen der Kund*innen und Mitarbeitenden in Produkte, Dienstleistungen sowie das Unternehmen als Ganzes. Dies verhilft Unternehmen zu einem Vorteil im Wettbewerb sowohl um Kund*innen als auch um Mitarbeitende.
Transparenz
Digital Responsibility erklärt die Wertschöpfungsketten, die den Geschäftsmodellen von Unternehmen zugrunde liegen. Damit stärkt Digital Responsibility die Urteilskraft von Führungskräften und Mitarbeitenden für die Relevanz und die sozialen und ökologischen Auswirkungen aller Glieder der Wertschöpfungskette.
Nachhaltige Ressourcennutzung
Digital Responsibility sorgt mit dafür, dass verantwortungsvolle Produkte und Dienstleistungen mehr konsumiert werden. Gleichzeitig hilft die Auseinandersetzung mit Digital Responsibility dabei verdeckte externe Kosten für die Gesellschaft und Umwelt zu erkennen, zu reduzieren und ggf. zu internalisieren.
Praxisnah und Aktuell
Innovation
Digital Responsibility definiert Standards, Qualität und Trends für die Kernprozesse der Unternehmen. Wichtige Stakeholderinteressen an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden frühzeitig erkannt und berücksichtigt. Das fördert darauf bezogene Innovationen in Unternehmen und macht sie damit fit für die Zukunft.
Risikominimierung
Digital Responsibility schwächt mögliche Risiken ab, indem bestehende, regulatorische Anforderungen wie z. B. die DSGVO erfüllt und zukünftige Regulierungen frühzeitig in den Blick genommen werden. Im besten Fall sorgen funktionierende Selbstverpflichtungen im Bereich Digital Responsibility dafür, dass weniger gesetzgeberische Maßnahmen notwendig sind.
Werteorientierung
Digital Responsibility unterstützt eine konsequente Wertorientierung von Unternehmen. Dadurch werden neue Kund*innen und Mitarbeitende gewonnen und bestehende an das Unternehmen gebunden. Denn immer mehr Menschen treffen Konsum- und berufliche Entscheidungen auf Basis von Werten.

Die Jury

Dr. Marie Blachetta
Initiative D21 e.V.
Maria Hinz
BARMER
Alexander Horrolt
IAB Switzerland Association
Anna-Lena Mikoteit-Zerb
Kleinanzeigen
Benjamin Müller
Universität Bremen
Bartosz Przybylek
ifok GmbH
Hannah Trittin-Ulbrich
Leuphana Universität Lüneburg
Jakob Wößner
Weleda AG
Karin Dietl
CDR Austria
Dr. Marie Blachetta
Dr. Marie Blachetta
Initiative D21 e.V.

Dr. Marie Blachetta ist Expertin für digitale Verantwortung. In ihrer Tätigkeit geht sie insbesondere der Frage nach, wie wir digitale Zukünfte technologisch verantwortungsvoll gestalten können und welche Aspekte sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit dabei eine Rolle spielen. Sie verantwortet bei der Initiative D21 den Bereich Digitale Ethik sowie die Digital Future Challenge. Die Initiative D21 ist das größte gemeinnützige Netzwerk für die Digitale Gesellschaft in Deutschland. 

Maria Hinz
Maria Hinz
BARMER

Maria Hinz ist Teamleiterin für Gesunde Arbeit, Diversity, Nachhaltigkeit und Corporate Digital Responsibility (CDR) bei der BARMER. In dieser Rolle verantwortet sie die strategische Ausrichtung und Implementierung von Initiativen, die gesunde Arbeitsumgebungen fördern, Vielfalt und Inklusion voranbringen sowie Nachhaltigkeit und digitale Verantwortung im Unternehmen stärken. Sie bringt ihre umfangreiche Expertise in den Bereichen digitale Transformation und CDR auch über die BARMER hinaus in verschiedenen Gremien und Initiativen, darunter die CDR-Initiative des BMUV, ein. Maria ist Kommunikations- und Digitalexpertin und war bereits in verschiedenen (Führungs-)Positionen in Politik, Verbänden und Unternehmen tätig.

Dr. Moritz Holzgraefe
Dr. Moritz Holzgraefe
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Moritz Holzgraefe ist seit mehr als 15 Jahren in der Digitalbranche im In- und Ausland tätig. Seit 2021 ist er Vizepräsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e. V.

Nach seinem Studium in Deutschland und den USA promovierte er an der Bucerius Law School über ein medien- und wettbewerbsrechtliches Thema. Berufliche Stationen seiner bisherigen Laufbahn umfassen unter anderem die Funktionen als Chief Operating Officer, Head of Portfolio und Leiter des Brüsseler Büros der Axel Springer SE. Seit Januar 2025 ist er Senior Manager, Government Affairs & Policy bei YouTube. Zudem ist er Marshall Memorial Fellow des German Marshall Fund und Young Leader des American Council on Germany.

Benjamin Müller
Benjamin Müller
Universität Bremen

Benjamin Mueller ist Professor für Digital Business an der Universität Bremen. Die Forschung und Lehre seines Teams konzentriert sich auf das Management der digitalen Transformation und darauf, wie fortschrittliche Informations- und Kommunikationstechnologien Organisationen verändern. Sein besonderes Augenmerk gilt Mechanismen, mit denen Einzelpersonen ihre Arbeit durch Technologie verbessern, den damit verbundenen organisatorischen Vorteilen und der Governance zur Gewährleistung der digitalen Verantwortung von Unternehmen.

Bartosz Przybylek
Bartosz Przybylek
ifok GmbH

Bartosz Przybylek verantwortet Corporate Responsibility und Strategieentwicklung bei ifok. Dabei verknüpft er insb. Digitalisierung und Nachhaltigkeit strategisch und kümmert sich um die notwendigen Change-, Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen. Er kombiniert Methoden angewandter Ethik mit Tools und Prozessen der Digitalwirtschaft, Nachhaltigkeitsmanagement und der Strategieberatung – kurz gesagt: ethics in action.

Bartosz Przybylek studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Wirtschaftspolitik an der WWU Münster und setze sich dort mit ethischen Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Nach seinem Studium war er zunächst mehrere Jahre als Digitalunternehmer in der Spielwarenbranche und unterstützte dann als Strategieberater Konzerne und KMUs in der digitalen Transformation.

 

Maike Scholz
Maike Scholz
Deutsche Telekom AG

Maike Scholz ist Senior Compliance Expertin mit den Schwerpunkten KI-Governance, digitale Ethik und Corporate Digital Responsibility (CDR). Als Squad Lead für „Digital Ethics“ bei der Deutschen Telekom koordiniert sie die Implementierung des KI-Governance-Frameworks im Konzern. Zudem engagiert sie sich als Vorstandsmitglied der Arbeitsgruppe „Corporate Digital Responsibility“ im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und war an der Gründung des Deutschen Instituts für Compliance (DICO e.V.) beteiligt.
Zuvor war sie über 12 Jahre in der Unternehmenssicherheit tätig und hat das Lage-, Notfall und Krisenmanagement des Konzerns aufgebaut.
Sie ist Diplom-Betriebswirtin, hat einen Master in Compliance- und Integritätsmanagement und verfügt über Zertifizierungen in Krisen-, Risiko-, Business-Continuity- und Compliance-Management.

Hannah Trittin-Ulbrich
Hannah Trittin-Ulbrich
Leuphana Universität Lüneburg

Hannah Trittin-Ulbrich ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmen in der Gesellschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. In ihrer Forschung befasst sie sich mit der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen im digitalen
Zeitalter, sowie mit der Frage, wie Unternehmen die Verzahnung zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit erfolgreich gelingt.

Jakob Wößner
Jakob Wößner
Weleda AG

Jakob Wößner ist Vorsitzender im Ressort Digital Responsibility im Bundesverband der Digitalwirtschaft (BVDW e.V.). Er setzt sich für eine verantwortungsvolle Digitalisierung im Einklang mit Mensch und Natur ein. Sein Antrieb ist es, Daten nachhaltig zu nutzen und KI innovativ einzusetzen.

Karin Dietl
Karin Dietl
CDR Austria

Karin Dietl ist Gründerin der Wiener Beratungsagentur VALUE DESIGN (seit 2019) mit Schwerpunkt auf Digitalrecht und Data Compliance. Nach der Anwaltsprüfung baute sie ihre Expertise in Corporate Digital Responsibility (CDR) aus und initiierte 2021 die Plattform CDR Austria (cdr-austria.com) mit Arbeitskreisen, Events und Ausbildungsangeboten. Seit 2020 ist sie ua Vortragende, Auditorin  sowie Lektorin an der FH Wien WKW (CDR & Datenschutz). 2024 erwarb sie das Digital Trust Ecosystem Framework Foundation Certificate und die Zertifizierung als Value-based Engineering Ambassador (VbE-A) nach ISO/IEC/IEEE 24748-7000. 2025 folgt die WIFI-Trainerinnenrolle für KI-Officer und die Zertifizierung als Digital Ethics Officer for Public Administration.

Preiskategorien

Responsible Media & Innovation (presented by iq digital)

In der Kategorie „Responsible Media & Innovation“ prämiert die Jury Projekte, Organisationen und Medieninitiativen, die Transparenz fördern, Desinformation entgegenwirken und so einen konstruktiven gesellschaftlichen Dialog ermöglichen. Ausgezeichnet werden auch Projekte und Organisationen in denen Technologien sorgsam, sinnhaft und werteorientiert eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise KI-Systeme, die verantwortungsvoll und transparent unter Berücksichtigung rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Ziel ist es, die Handlungsoptionen von Menschen unter Wahrung ihrer Grundrechte, Autonomie und Selbstbestimmung wertebasiert zu erweitern.

Digitales Wohlbefinden & Inklusion

In diese Kategorie fallen zum einen proaktive Maßnahmen einer Organisation, die das Wohlbefinden und die positive individuelle Entwicklung der Mitarbeitenden, Partner*innen und Zulieferer*innen sowie Kunden*innen in den Mittelpunkt stellen. Zum anderen sucht die Jury hier Projekte, die die aktive Gleichstellung und Befähigung aller Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, Bildung, sexueller Orientierung, Behinderung oder anderer individueller Aspekte befördert.

Umwelt & Ressourcen

Ausgezeichnet werden in der Kategorie „Umwelt & Ressourcen“ Projekte und Organisationen, die einen signifikanten Beitrag für den Klima- & Ressourcenschutz liefern. Digitale Technologien dienen hier als Wegbereiter und Treiber für neue Nachhaltigkeitskonzepte. Das können etwa Projekte im Bereich der Energieversorgung, der Kreislaufwirtschaft oder auch Optimierungsverfahren der Ressourcennutzung sein.

Digitale Resilienz (presented by DATEV)

Die Kategorie „Digitale Resilienz“ würdigt Projekte und Organisationen, die die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit von Menschen wie Organisationen in der digitalen Welt stärken. Dies inkludiert Themen rund um Datennutzung, Privatsphäre und Sicherheit. Prämiert werden bspw. Einreichungen, die sich über das gesetzliche Maß hinaus für einen vertrauenswürdigen, verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Daten und deren Sicherheit einsetzen.

Zusätzlich fallen darunter Methoden und Projekte, die sich darauf fokussieren, wie sich Unternehmen gegen wachsende Angriffsrisiken absichern und diese überstehen können. Honoriert werden außerdem nutzerorientierte, praktikable Vorgehensweisen zur Steigerung digitaler Resilienz einzelner Personen oder Gruppen.

Zukunft der Arbeit

In der Kategorie „Zukunft der Arbeit” prämiert die Jury Projekte, die durch die Einbeziehung von Mitarbeitendeninteressen bei der digitalen Transformation in Unternehmen überzeugen. Im Zentrum steht die Ausgestaltung einer menschen-zentrierten Arbeitsumgebung, in der sich Mitarbeitenden entfalten und entwickeln können. Siegerprojekte in dieser Kategorie können auch Projekte sein, die sich durch eine hohe Anwenderfreundlichkeit, Transparenz und die Einbindung von Mitarbeitenden bei der Einführung digitaler Tools in Organisationen auszeichnen. Außerdem wichtig: Eine besondere Berücksichtigung des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Zusammenhang mit Aspekten der digitalen Arbeitswelt.

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