Digital Responsibility Award 2026 — verantwortlich handeln
Der Award
Am 25. Februar ist es soweit: Wir verleihen zum 4. Mal den Digital Responsibility Award! Ausgezeichnet werden wieder Unternehmen, gemeinnützige Organisationen & öffentliche Einrichtungen, aller Branchen und jeder Größe aus dem DACH-Raum, die im Bereich digitaler Verantwortung Herausragendes geleistet haben. Eingebettet ist der Award in eine inspirierende Fachkonferenz, die zum Austausch und zur Diskussion einlädt.
Ziel des Digital Responsibility Awards ist es die Sichtbarkeit digitaler Verantwortung zu erhöhen. Er fördert die Sensibilität für und den Dialog zu digitaler Verantwortung und inspiriert durch Pioniere und positive Beispiele von Unternehmen und Organisationen. Genau solche Beispiele finden sich auf der Shortlist für den diesjährigen Digital Responsibility Award.
Vor der Award-Verleihung findet wie immer unsere Fachkonferenz mit interessanten Diskussionen und praxisrelevanten Workshops statt. Das Event findet bei Kleinanzeigen in Berlin-Charlottenburg statt. Wir sind zu Gast in dem denkmalgeschützten Gebäude der ehem. Oberpostdirektion.
Digital Responsibility
(Corporate) Digital Responsibility, auch bekannt als CDR, bezeichnet digital verantwortliches Handeln über das gesetzlich Geforderte hinaus in Bezug auf alle Stufen der Wertschöpfungskette.
Grundlage der Preiskategorien und Bewertungskriterien des Digital Responsibility Awards sind die CDR Building Bloxx des BVDW. Dabei handelt es sich um ein praxisorientiertes Framework, das Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft dabei unterstützt, ein gemeinsames Verständnis von Digital Responsibility sowie einheitliche Standards zu ihrer Umsetzung in Organisationen zu entwickeln.
Weitere Informationen zum CDR-Begriff sowie zu den CDR Building Bloxx finden sich hier.
Shortlist
Eingereicht in der Kategorie Responsible Media & Innovation (presented by iq digital).
Kurzbeschreibung: Outbank ist eine App, mit der Nutzerinnen und Nutzer all ihre Finanzen sicher an einem Ort im Blick behalten können – egal ob Girokonto, Kreditkarte, Depot, Vertrag, Abo oder Versicherung. Persönliche Finanzdaten werden nicht auf Servern gespeichert, sondern ausschließlich lokal auf den Geräten der Nutzerinnen und Nutzer. Durch das Zero-Knowledge-Prinzip und den Verzicht auf Tracking steht Outbank für maximale Datensicherheit, digitale Souveränität und Transparenz.
Einreicher: Outbank
Eingereicht in der Kategorie Responsible Media & Innovation (presented by iq digital).
Kurzbeschreibung: Als einer der führenden Spezialisten für Hörakustik & Augenoptik macht KIND digitale Werbung messbar inklusiver ohne Abstriche beim Datenschutz. Eine KI-gestützte DCO-Lösung passt Videowerbung in Echtzeit an, indem sie durch non-personalisierte Signale Untertitel in 15 Sprachen automatisiert einblendet. Dies ermöglicht digitale Teilhabe für Zielgruppen mit Hör- und Sprachbarrieren. Der Erfolg: ein 320% CTR-Uplift. Dieser Case beweist: Verantwortung ist der größte Hebel für Effizienz.
Einreicher: WPP Media Germany
Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.
Kurzbeschreibung: FLOAT ist ein „Game for Good“, das Gaming und MedTech verbindet. Das kostenlose Mixed Reality-Spiel (Meta Quest) nutzt Hand-Tracking, damit Spieler Rätsel lösen. Gleichzeitig sammelt ein kostenloses Armband (von MyoMod) Muskeldaten, um KI-Prothesen für Amputierte zu trainieren. Die gesammelten Daten werden als Open Source geteilt, um die Forschung global zu beschleunigen und Prothetik für über 30 Mio. Betroffene zugänglicher zu machen.
Einreicher: Hochschule Neu-Ulm – Team Mouseworks
Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.
Kurzbeschreibung: Die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. hat eine Mixed Reality-App „UNESCO Welterbestätten in Deutschland“ gelauncht. Damit präsentiert sie die Vielfalt des Kulturreiselandes Deutschland am Beispiel der 55 UNESCO-Welterbestätten auf eine völlig neue, immersive Weise. Mit interaktiven 360-Grad-Erlebnissen inspiriert die App auf beeindruckende Art für Reisen nach Deutschland. Die barrierefrei produzierte App ermöglicht die Teilhabe Aller und ist ein Vorbild für Inklusion im Tourismusmarketing.
Einreicher: German National Tourist Board
Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.
Kurzbeschreibung: Der BARMER Onlinekurs Nachbarschaftshilfe bietet speziell auf die Vorgaben der Bundesländer abgestimmte, kostenlose E-Learning-Kurse für Menschen, die sich für die Nachbarschaftshilfe qualifizieren möchten. Nach Abschluss erhalten sie ein anerkanntes Zertifikat zur Registrierung als Nachbarschaftshelferin bei den zuständigen Stellen.
Einreicher: Barmer
Eingereicht in der Kategorie Digitales Wohlbefinden & Inklusion.
Kurzbeschreibung: DIGITAL.IM.PULS ist der Smart Region Hub der Stadt Bad Nauheim und macht Digitalisierung für alle erlebbar. Durch offene, barrierearme Formate, Workshops, Mitmach-Events und moderne Technologien wie VR, 3D-Druck oder KI werden Menschen aller Altersgruppen erreicht und aktiv beteiligt. Der Hub verbindet Lernen, Ausprobieren und Austausch, fördert digitale Teilhabe und vernetzt Bürger:innen, Schulen, Unternehmen und Kommunen nachhaltig.
Einreicher: Magistrat der Stadt Bad Nauheim
Eingereicht in der Kategorie Umwelt & Ressourcen.
Kurzbeschreibung: 2‑SHARE.de ist eine digitale Plattform für interne Sharing-Communities in Unternehmen, Hochschulen und Vereinen. Mitarbeitende verleihen private Gegenstände sicher, versichert und datenschutzkonform innerhalb ihrer Organisation – und reduzieren so Neuanschaffungen, CO₂-Emissionen und Kosten. Eine wissenschaftlich fundierte Lebenszyklusanalyse und Impact-Reports machen die Wirkung pro Transaktion transparent und unterstützen die Integration in ESG- und CDR-Strategien.
Einreicher: 2-SHARE.de by fainin
Eingereicht in der Kategorie Digitale Resilienz (presented by DATEV).
Kurzbeschreibung: Utiq stärkt Europas digitale Wettbewerbsfähigkeit. Die Infrastruktur ermöglicht skalierbare, browserunabhängige Werbeansprache ohne Abhängigkeit von globalen Tech-Konzernen. Mit nachweislich höherer Reichweite und Effizienz als Cookies oder Login-IDs schafft Utiq eine stabile Infrastruktur für Medien und Marken – ein Fundament für ein starkes, resilientes digitales Europa.
Einreicher: Utiq Deutschland
Eingereicht in der Kategorie Digitale Resilienz (presented by DATEV).
Kurzbeschreibung: Die kostenfreie digitale VerantwortungsWerkstatt unterstützt Unternehmen, CDR Schritt für Schritt in den Unternehmensalltag zu integrieren. Mit einer Lernreise, praxisnahen Tools, Workshopkonzepten u.v.m. werden Organisationen begleitet Digitalisierung verantwortungsvoll und im Sinne der Verbraucher umzusetzen. Das Angebot richtet sich insbesondere an KMU und fördert Transparenz, Vertrauen in Technologien und gesellschaftliche Verantwortung bei der Gestaltung der Digitalisierung.
Einreicher: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) in Zusammenarbeit mit Bergzeit, Outbank & ifok
Eingereicht in der Kategorie Zukunft der Arbeit.
Kurzbeschreibung: Aivy ist eine wissenschaftlich fundierte Talent-Assessment-Plattform, die faire und nachvollziehbare Personalentscheidungen ermöglicht. Statt Lebensläufen misst sie mit kurzen, spielerischen Tests individuelle Stärken und Potenziale. So entstehen objektivere Entscheidungen, erlebte Wertschätzung und mehr Fairness. Aivy zeigt, wie verantwortungsvoll eingesetzte Technologie die Arbeitswelt menschlicher und gerechter macht.
Einreicher: Aivy
Programm Fachkonferenz
| Uhrzeit | Titel |
|---|---|
| 14:00 | Einlass |
| 15:00 | Begrüßung |
| 15:15 | Keynote |
| 15:30 | Digitale Verantwortung – jetzt erst recht: Herausforderungen und Herangehensweisen in Zeiten von KI |
| 16:15 | Workshop 1 - How to win twice: Marketing gleichzeitig grüner und effizienter machen |
| 16:15 | Workshop 2 - Innovation aus Verantwortung |
| 16:15 | Workshop 3 - Zwischen Neugier und Skepsis: Digitale Resilienz im KI-Alltag |
| 17:30 | Abschluss der Fachkonferenz |
| 18:00 | Einlass zur Preisverleihung |
| 18:30 | Preisverleihung |
| 20:00 | Ausklang |
Warum Digital Responsibility?
Die Jury
Preiskategorien
In der Kategorie „Responsible Media & Innovation“ prämiert die Jury Projekte, Organisationen und Medieninitiativen, die Transparenz fördern, Desinformation entgegenwirken und so einen konstruktiven gesellschaftlichen Dialog ermöglichen. Ausgezeichnet werden auch Projekte und Organisationen in denen Technologien sorgsam, sinnhaft und werteorientiert eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise KI-Systeme, die verantwortungsvoll und transparent unter Berücksichtigung rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Ziel ist es, die Handlungsoptionen von Menschen unter Wahrung ihrer Grundrechte, Autonomie und Selbstbestimmung wertebasiert zu erweitern.
In diese Kategorie fallen zum einen proaktive Maßnahmen einer Organisation, die das Wohlbefinden und die positive individuelle Entwicklung der Mitarbeitenden, Partner*innen und Zulieferer*innen sowie Kunden*innen in den Mittelpunkt stellen. Zum anderen sucht die Jury hier Projekte, die die aktive Gleichstellung und Befähigung aller Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, Bildung, sexueller Orientierung, Behinderung oder anderer individueller Aspekte befördert.
Ausgezeichnet werden in der Kategorie „Umwelt & Ressourcen“ Projekte und Organisationen, die einen signifikanten Beitrag für den Klima- & Ressourcenschutz liefern. Digitale Technologien dienen hier als Wegbereiter und Treiber für neue Nachhaltigkeitskonzepte. Das können etwa Projekte im Bereich der Energieversorgung, der Kreislaufwirtschaft oder auch Optimierungsverfahren der Ressourcennutzung sein.
Die Kategorie „Digitale Resilienz“ würdigt Projekte und Organisationen, die die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit von Menschen wie Organisationen in der digitalen Welt stärken. Dies inkludiert Themen rund um Datennutzung, Privatsphäre und Sicherheit. Prämiert werden bspw. Einreichungen, die sich über das gesetzliche Maß hinaus für einen vertrauenswürdigen, verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Daten und deren Sicherheit einsetzen.
Zusätzlich fallen darunter Methoden und Projekte, die sich darauf fokussieren, wie sich Unternehmen gegen wachsende Angriffsrisiken absichern und diese überstehen können. Honoriert werden außerdem nutzerorientierte, praktikable Vorgehensweisen zur Steigerung digitaler Resilienz einzelner Personen oder Gruppen.
In der Kategorie „Zukunft der Arbeit” prämiert die Jury Projekte, die durch die Einbeziehung von Mitarbeitendeninteressen bei der digitalen Transformation in Unternehmen überzeugen. Im Zentrum steht die Ausgestaltung einer menschen-zentrierten Arbeitsumgebung, in der sich Mitarbeitenden entfalten und entwickeln können. Siegerprojekte in dieser Kategorie können auch Projekte sein, die sich durch eine hohe Anwenderfreundlichkeit, Transparenz und die Einbindung von Mitarbeitenden bei der Einführung digitaler Tools in Organisationen auszeichnen. Außerdem wichtig: Eine besondere Berücksichtigung des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Zusammenhang mit Aspekten der digitalen Arbeitswelt.
