04. Dezember 2008

BVDW gründet Arbeitskreis Social Media

Die AK-Leitung übernehmen Sten Franke und Axel Schmiegelow

Sten Franke
Axel Schmiegelow

Düsseldorf/Hamburg, 4. Dezember 2008 - Im Rahmen der Gründungssitzung in Hamburg wurde in der letzten Woche der neue Arbeitskreis (AK) Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ins Leben gerufen. Bei dem Treffen wählten die Branchenvertreter Sten Franke (ethority GmbH & Co. KG) und Axel Schmiegelow (sevenload GmbH) zu ihren Arbeitskreisleitern. Der neue Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, Markttransparenz herzustellen und gemeinsam mit dem Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW Standards für Social Media Plattformen zu entwickeln. Der AK Social Media soll die Interessensvertretung und das Kompetenzzentrum für Social Media Plattformen auf dem deutschen Markt werden.

Social Media ist zu einer zentralen Säule der gesellschaftlichen Kommunikation geworden. Jeden Tag kommunizieren auch in Deutschland Millionen von User in Social Networks, Foren, Blogs und Microblogs. Diese Kanäle haben sich zu einem Schwergewicht in der meinungsbildenden Medienwelt entwickelt und sollten in jedem Marketingbudget (B2B oder B2C) Berücksichtigung finden. Der Paradigmenwechsel und die Verschiebung der Mediennutzung stellt Marketer und Medienschaffende vor neue Herausforderungen, denen sich der AK Social Media insbesondere aus Vermarktungssicht annehmen wird.

„Im ersten Schritt werden wir bestehende Vermarktungsmodelle, Definitionen und Kennziffern zusammentragen und diese sondieren. Schließlich muss es darum gehen, die spezifischen Anforderungen für die Vermarktung von Social Media Umfeldern gemeinsam mit dem OVK zu analysieren und damit ein valides Fundament für zukünftige Vermarktungsmodelle zu schaffen“, berichtet der neue Arbeitskreisleiter Sten Franke. „Es geht langfristig darum, Standards zu entwickeln, die den veränderten Bedingungen für Werbung im Bereich Social Media entsprechen.“ Neben der allgemeingültigen Standardisierung hat sich der AK Social Media zum Ziel gesetzt, für Transparenz für Werbungtreibene aber auch für Konsumenten im Bezug auf Daten- und Jugendschutz zu sorgen.  

„Aus Social Media und der Blogosphäre sind signifikante Märkte entstanden. Es ist höchste Zeit, dass die Vermarktungsrealität dem Rechnung trägt. Das geht nicht ohne Weiterentwicklung der Marktstandards. Mit der Zusammensetzung des Arbeitskreises finden sich endlich alle Facetten des Web 2.0 an einem Tisch“, freut sich der neue Arbeitskreisleiter Axel Schmiegelow über die Wahlentscheidung. „Auch aus meiner Verbandserfahrung heraus weiß ich, wie wichtig es ist, die Anliegen der gesamten Branche im gemeinsamen Dialog im BVDW voranzubringen.“ Der BVDW mit seiner interdisziplinären Ausrichtung im Bereich der digitalen Medien in Deutschland bietet die optimale Plattform um die Ziele des Arbeitskreises umzusetzen. Der BVDW, unter dessen Dach sich der OVK organisiert, verleiht dem Thema Vermarktung von Social Media das nötige Gewicht, um die Relevanz dieses Mediums für die Werbetreibende Industrie hervorzuheben.

Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Ramona Laughton, Projektmanagerin
Kaistraße 14
40221 Düsseldorf
Tel: 0211 600456-17, Fax: -33
Mail: laughton@bvdw.org
www.bvdw.org

Simona Haasz,
Assistentin Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0211 600456-26, Fax: -33
Mail: haasz@bvdw.org

Über den BVDW:
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung aller am digitalen Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen.
Der BVDW steht im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen Interessengruppen (Verbraucherorganisationen, andere Branchenverbände etc.), um ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche zu unterstützen.
Zudem bietet der BVDW ein Expertennetzwerk, das Unternehmen und Interessierten innerhalb wie außerhalb der Branche schnell und gezielt Antworten auf konkrete Fragestellungen rund um die Lösungen der Digitalen Wirtschaft liefert.
Der BVDW bietet ein umfangreiches Service- und Informationsportfolio für seine Mitgliedsunternehmen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Technologien transparent zu machen und so den Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern.


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