Industrial IoT als Treiber von neuen Geschäftsmodellen

Industrial IoT (IIOT) ist einer der wichtigsten Trends, wenn es um die Entwicklung wirklicher Industrie 4.0 Projekte geht. Dabei werden Maschinen, Produkte und andere Bestandteile der Supply Chain mit Sensoren ausgestattet, die über unterschiedlichste Kanäle Daten an verschiedene Backends übermitteln. Im Zuge der digitalen Transformation der verarbeitenden Industrie in Deutschland führt daher kein Weg an IIoT vorbei und die Diskussion über den Mehrwert von Daten für bestehende und neue Geschäftsmodelle im Industrieumfeld ist überfällig.

Die Erhebung und der Umgang mit diesen sensiblen Daten ist eine anspruchsvolle Aufgabe, und bewegt sich teils in einer rechtlichen Grauzone. Ein gemeinsamer, übergreifender Industriestandard besteht noch nicht. Die Digitalisierung der Industrie kann nur gelingen, wenn Sensoren und maschinengenerierte Daten so abgesichert werden, dass keine Möglichkeit des Diebstahl, Veränderung oder falschen Verwendung und Einsatz der Daten besteht. Die Datenschutzgrundverordnung (Mai 2018) sowie die ePrivacy-Verordnung werden Auswirkungen auf den Umgang mit Daten im Industrieumfeld haben. Unternehmen stehen vor der Herausforderungen, agil auf die Veränderungen zu reagieren, und Education und Awareness für die digitale Transformation zu schaffen. 

Im IIoT werden Entscheidungen in Zukunft von smarten Modellen getroffen, u.A. geleitet durch die stetige Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz. So können beispielweise im IIoT sogenannte „Smart Contracts“  automatisch Entscheidungen treffen, die auf Daten basieren. Die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) ist ein viel zitiertes Beispiel für den intelligenten Einsatz von Daten in der Industrie und bietet breiten Raum für die Weiterentwicklung bestehender, sowie das Entstehen neuer Geschäftsmodelle.

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