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Wer kennt eigentlich den Wert unserer Daten? FOMA stellt zehn Thesen zur Bedeutung von Big Data im Mediageschäft auf

Sascha Jansen

„Wir stehen erst am Beginn des Dataismus", sagt Sascha Jansen, Stellvertretender Vorsitzender des Fachkreises Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Die FOMA hat zehn Thesen zum Einsatz von Daten im Mediageschäft formuliert. Sie fordert Transparenz und Aufsicht, erklärt aber auch, warum wir eine Renaissance der Haushaltsdaten erleben.

Oscar Wilde soll einmal gesagt haben: „Heute kennt man von allem den Preis, aber von nichts den Wert.“ Davon sind wir im Umgang mit Web-Daten noch ein Stück weit entfernt, denn selbst Preise für Daten sind heute noch längst nicht Allgemeinwissen unter den Marketeers, geschweige denn der tatsächliche Wert, sagt Sascha Jansen (Omnicom Media Group Germany), Stellvertretender Vorsitzender des Fachkreises Online-Mediaagenturen im BVDW. Lediglich eine kleine Anzahl von Profis, die bereits auf einige Jahre Programmatic-Erfahrung zurückgreifen können, sei aktuell in der Lage, den Wert von Daten differenziert zu betrachten und Daten-Providern die richtigen Fragen zu stellen.

Data-Profi Jansen hat das Thema aufgebrochen. In einem 10-Punkte-Thesenpapier erklärt er, wo die Branche steht, wo sie herkommt, und wo es hingeht. Er plädiert für mehr Transparenz, eine „Aufsicht“ für Daten, und erklärt ein Phänomen, mit dem niemand mehr gerechnet hat: die Renaissance der Haushaltsdaten.

Das Thesenpapier ist hier kostenfrei zum Download verfügbar.

07.03.2018 / Daniel Borchers / Pressesprecher Marketing und Handel
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