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Verlängerung der Corona-Hilfen

Am 25. August haben sich die Regierungsparteien auf eine Verlängerung der Corona-Hilfen geeinigt.

Insbesondere wird das Kurzarbeitergeld verlängert und es soll der Mittelstand weiter unterstützt werden:

  • Kurzarbeitergeld wird von 12 auf bis zu 24 Monate erweitert und gilt bis zum 31. Dezember 2021 Die verlängerte Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes von 24 Monaten soll für Betriebe gelten, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben.
  • Vom 1. Juli 2021 bis höchstens 31. Dezember 2021 sollen für alle Betriebe, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben, die Sozialversicherungsbeiträge zur Hälfte erstattet werden. Diese hälftige Erstattung kann auf 100 Prozent erhöht werden - aber nur, wenn eine Qualifizierung während der Kurzarbeit erfolgt.
  • Die Überbrückungshilfen für besonders belastete Unternehmen sollen jetzt bis Ende des Jahres laufen. Erstattet werden nach derzeitigem Stand für die Monate Juni bis August fixe Betriebskosten von bis zu 150.000 Euro. Für die Zuschüsse hat der Bund 25 Milliarden Euro eingeplant.
  • Die Lockerungen im Insolvenzrecht werden ebenfalls verlängert, um in der Corona-Krise eine Pleitewelle zu verhindern. Die Regelung über die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für den Antragsgrund der Überschuldung wird bis Ende des Jahres weiterhin ausgesetzt.
  • Künstler, Kleinselbstständige und Kleinunternehmer sollen erleichterten Zugang zur Grundsicherung erhalten.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch gerne auf die Publikation des BVDW „Nach der Welle – vor der Welle“ aufmerksam machen, ein Readiness-Check für eine mögliche zweite Welle.

09.09.2020
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