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Mobile Programmatic Advertising: Ein gemeinsames Verständnis schaffen

Am 19. Juli lädt die BVDW-Fokusgruppe Programmatic Advertising zu „Let`s talk Programmatic – Die Zukunft von Mobile Programmatic“ nach Hamburg ein. Daniel Rieber (adsquare), stv. Vorsitzender der Fokusgruppe Mobile, wird das Panel an diesem Abend moderieren und gibt einen ersten Ausblick auf die wichtigsten Themen.

Let`s talk Programmatic – dieses Mal steht Mobile im Fokus. Gibt es einen besonderen Anlass?

Daniel Rieber: „Die BVDW-Fokusgruppen Mobile und Programmatic Advertising haben Anfang des Jahres gemeinsam ein Whitepaper zum Thema Mobile Programmatic veröffentlicht, das den aktuellen Status Quo in Deutschland darstellt. Die Arbeit an der Veröffentlichung, an der mehr als 15 Unternehmen beteiligt waren, hat eindrucksvoll bewiesen, wie groß die Unterschiede zwischen Online und Mobile auch im programmatischen Bereich sind und wie wichtig es ist, dieser Disziplin ein eigenes Forum zu geben. Sowohl auf Anbieter- als auch auf Kundenseite muss ein gemeinsames Verständnis geschaffen und Expertise aufgebaut werden.“

Ist der deutsche Markt überhaupt schon bereit für Mobile Programmatic?

Daniel Rieber: „Wenn man bedenkt, dass alle Kampagnen über Facebook und Google programmatisch und zum Großteil auch Mobile sind, dann kann sich kaum ein Marketingverantwortlicher von dem Thema freisprechen. Aber auch für den freien Markt jenseits der ‚Walled Gardens‘ avanciert Mobile Programmatic zum Standard-Instrument für Agenturen und Werbetreibende. Wer seine Zielgruppe im richten ‚Mobile Moment‘ ansprechen will, kommt an Programmatic Advertising nicht mehr vorbei. Global gesehen macht Programmatic im Mobile-Bereich übrigens bereits 50% der Buchungen aus. Zum Vergleich: Online sind es lediglich 28%.“

Smartphones und Tablets erfassen und verarbeiten eine ganze Menge an Daten: Wird Big Data zum Treiber von Mobile Programmatic?

Daniel Rieber: „Absolut. Das Smartphone ist das persönlichste Endgerät und begleitet seinen Nutzer durch den gesamten Tag. Jede der durchschnittlich 150 Nutzungen erzeugt dabei Daten, die für das Marketing genutzt werden können. So können Zielgruppen beispielsweise über ihren aktuellen lokalen Kontext angesprochen werden. Gerade die Verbindung von Offline-Verhalten und digitaler Werbung ist eine der großen Treiber von Mobile Programmatic. Dazu kommen innovative Werbeformate und das hohe Aktivierungspotenzial von Mobile. Hier sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft.“

04.07.2016 / Tim Sausen / Pressesprecher Wirtschaft und Politik
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