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Jeder Zweite verschenkt zu Weihnachten Gutscheine

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Düsseldorf/Berlin, 21. Dezember 2017 – Jeder zweite Deutsche (48 Prozent, n=976) verschenkt zu Weihnachten gern Gutscheine. Dahinter folgen Bücher (36 Prozent) und Kosmetika (34 Prozent). Das geht aus einer Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. aus dem Dezember hervor. Jeder Dritte (32 Prozent) bestellt Geschenke bevorzugt online.

Laut Befragung (Durchführung: Kantar TNS) verschenken die Deutschen zu Weihnachten am liebsten Gutscheine (48 Prozent), Bücher (36 Prozent), Kosmetika und Parfum (34 Prozent, Mehrfachnennungen möglich). Die Gutscheine sind zwar klarer Spitzenreiter. In der Vorjahresuntersuchung des BVDW aus dem Dezember 2016 standen Gutscheine aber noch bei 57 Prozent der Befragten auf der Geschenkeliste. Die Beliebtheit hat also um neun Prozentpunkte abgenommen.

Die Mehrheit der Menschen kauft zu gleichen Teilen online und und stationär  

Die meisten Befragten (33 Prozent) kaufen ihre Weihnachtsgeschenke zu gleichen Teilen online und im stationären Einzelhandel. Ein Drittel (32 Prozent) kauft größtenteils im Online-Handel. Als Grund geben die Befragten an, dass sie durch den E-Commerce rund um die Uhr nach Geschenken suchen können (53 Prozent) und dass sie die Ware nach Hause liefern lassen können (52 Prozent). Achim Himmelreich (Capgemini), Vizepräsident des BVDW: „Die Deutschen schätzen am Online-Handel vor allen Dingen die Bequemlichkeit und die zeitliche Flexibilität. Neben der Suche rund um die Uhr betonen auch 50 Prozent der Befragten, dass sie Zeit sparen und auf den Besuch von überfüllten Geschäften verzichten können. 49 Prozent geben außerdem an, mehr Auswahl zu haben und besser Preisvergleiche durchführen zu können.“

Die Zeitersparnis ist offenbar vor allem für Männer ein Faktor. 51,9 Prozent betonen, dass sie dies als Vorteil betrachten, bei den Frauen sind es nur 47,5 Prozent. Frauen ist die Lieferung nach Hause hingegen deutlich wichtiger: 55,9 Prozent schätzen den Vorteil. Bei den Männern waren es nur 49 Prozent. Die vollständige Studie, die auch Daten zur  Aufschlüsselung nach Nielsengebieten und Bruttoeinkommen beinhaltet, ist beim BVDW erhältlich.

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Über den BVDW

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21.12.2017 / Daniel Borchers / Pressesprecher Marketing und Handel
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