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FOMA Trendmonitor 2019: Digital Audio und Addressable TV sind die stärksten Wachstumstreiber / Befürchtung: US-Player könnten der europäischen Wirtschaft davonziehen

Grafiken zum FOMA Trendmonitor stehen im Anhang zum Download bereit

Der Fachkreis Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat die neue Ausgabe des FOMA Trendmonitors veröffentlicht. Laut den im Trendmonitor befragten Experten sind Audio-Marketing und Addressable TV die stärksten Trendthemen der kommenden Jahre. Der FOMA Trendmonitor erscheint bereits im 13. Jahr in Folge und dieses Jahr zum ersten Mal in Kooperation mit der OMG e.V. Organisation der Mediaagenturen. Die Aussagen der befragten Experten repräsentieren 25 FOMA-Mitgliedsunternehmen und 20 OMG-Mitglieder, wodurch insgesamt mehr als 90 Prozent des digitalen Mediavolumens in Deutschland vertreten sind.

Die befragten Experten aus FOMA und OMG gehen davon aus, dass Addressable TV im Jahr 2020 nochmal um 20 Prozent wachsen wird im Vergleich zu 2019. Digital Audio wird sogar um 21 Prozent wachsen. „Immer mehr Deutsche legen sich Smart Speaker zu beziehungsweise nutzen die Sprachassistenten ihrer Smart-Phones, auch dies ist ein Treiber des erwarteten Wachstums von Digital Audio als Werbekanal“, sagt FOMA-Sprecher Manfred Klaus (Plan.Net Media). „Auch Addressable TV bietet bereits jetzt eine hohe technische Reichweite und starke individuelle Werbemöglichkeiten, deren Potentiale noch nicht ausgeschöpft sind.“

Herausforderungen: Daten, Personal, Komplexität

Der Aussage „Komplexität von Media ist immer schwerer zu bewältigen“ stimmen 72 Prozent der befragten Experten zu. „Die Beherrschung der Komplexität der verschiedenen Kanäle und Tools ist eine der größten Herausforderung für Online-Mediaagenturen“, sagt Manfred Klaus. „Dies ist das zentrale Know-how für Agenturen in Ihrer Rolle als Erfolgsberater und Umsetzungspartner ihrer Kunden.“

Weiterhin ist auch die Suche nach geeignetem Personal ein zentrales Thema der Online-Mediaagenturen. Ganze 93 Prozent der befragten Experten stimmen der Aussage zu, dass geeignetes Personal knapp ist.

Zu den größten drei Herausforderungen zählen auch Privacy-Themen. DSGVO und Third-Party-Data-Blocking bezeichnen 55 Prozent als „große“ und 40 Prozent als „mittlere“ Herausforderung. 77 Prozent sind der Meinung, dass die europäische DSGVO und die aktuell diskutierte Fassung der E-Privacy-Verordnung eher den US-Unternehmen nützt als den europäischen. 86 Prozent der FOMA- und OMG-Experten glauben, dass die europäische Digitalindustrie von amerikanischen und perspektivisch von asiatischen Konzernen abgehängt wird. „Das ist ein sehr hoher Anteil“, sagt FOMA-Sprecher Sascha Jansen (Omnicom Media Group). „Daran ist zu erkennen, dass die europäische Internetindustrie echten Druck aus den USA und Asien spürt und die europäische Rechtsprechung diesen Druck tendenziell erhöht.“

Der FOMA-Trendmonitor 2019 ist das inzwischen fest etablierte Stimmungsbild unter den führenden Online-Mediaagenturen in Deutschland. Er ist dieses Jahr bereits in seiner dreizehnten Ausgabe erschienen. Den vollständigen FOMA Trendmonitor erhalten Journalisten auf Anfrage bei der BVDW-Pressestelle.

12.09.2019 / Daniel Borchers / Pressesprecher Marketing und Handel
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