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Erster Teilerfolg: Apple verschiebt IDFA-Änderungen

Nach einem gemeinsamen Brief von Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., IAB France, IAB Europe und weiteren Organisationen, hat das Technologieunternehmen Apple angekündigt, mit der Umstellung seiner IDFA-Anforderungen (Identifier for Advertisers) noch zu warten. Das entsprechende Update soll frühestens 2021 kommen, falls überhaupt.

Globale Marketingexperten begrüßen im Großen und Ganzen die Entscheidung von Apple, die IDFA-Nutzung (Identifier for Advertisers) für alle App-Store-Produkte und Dienstleistungen zunächst beizubehalten. Der BVDW und Partnerorganisationen haben jedoch weiterhin starke Vorbehalte und Bedenken gegenüber dem neuen, proprietären IDFA-Opt-in-Pop-up, das von Apple für alle Anwendungen gefordert wird. Auch wenn dies nun erst 2021 kommen soll. Denn eine solche Änderung des mobilen Betriebssystems „iOS“ in Bezug auf die rechtmäßige Verwendung von Daten, die bei der Nutzung von Inhalten von Apps jeglicher Art anfallen, führt dazu, dass Apple die Produzenten von den Konsumenten abschneidet. Die Partner forderten Apple in einem gemeinsamen Schreiben auf, die Neutralität von App-Store und Apple-Betriebssystem sicherzustellen. Der US-Konzern solle seine Geschäftsentscheidungen dahingehend anpassen, dass die Einhaltung souveräner Rahmenbedingungen wie DSGVO und vom Konsens abgeleiteter Datenschutzstandards wie dem TCF des IAB Europe gewährleistet werden kann.

Apple hat gegenüber dem BVDW und seinen Partnern Gesprächsbereitschaft signalisiert und das entsprechende Update auf 2021 verschoben. Ein gemeinsamer Gesprächstermin ist angesetzt.

04.09.2020 / Daniel Borchers / Pressesprecher
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