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Deutsche Börse: Neues Marktsegment für Start-ups

Die Deutsche Börse schafft ein neues Segment für Start-ups und setzt damit ein wichtiges Zeichen gerade für schnell wachsende Start-Ups der Digitalen Wirtschaft. Die Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen, ihren immer stärker steigenden Kapitalbedarf über einen eigenen Marktplatz zu decken, kann hier wichtige Impulse geben.

„Der neue Entry Standard schafft eine wichtige Plattform für die Gewinnung dringend benötigter Investitionen“, erklärt Curt Simon Harlinghausen, Leiter der Initiative Start-ups im BVDW. Die aus den Erfahrungen des Neuen Marktes gezogenen Lehren müssten selbstverständlich ernst genommen werden. Aus Sicht des BVDW geben die hier neu zu erfüllenden Eintritts-Kriterien sowie die vergleichsweise hohen Transparenzanforderungen allerdings bereits die richtige Richtung vor. „Das ist ein positives Signal an die Start-up-Szene in Deutschland“, sagt Harlinghausen.

Insgesamt haben sich in Deutschland die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Start-ups deutlich verbessert. Wurden 2013 noch acht Euro pro Einwohner in Start-ups investiert, waren es 2015 bereits 38 Euro – auch im Vergleich zur gesamten EU (15 Euro) ein überdurchschnittlich hoher Wert. Und der Abstand zu Großbritannien ist geschmolzen: Hier werden jährlich 40 Euro pro Einwohner an Wagniskapital investiert.

22.11.2016 / Tim Sausen / Pressesprecher Wirtschaft und Politik
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