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BVDW begrüßt das Viewability Framework des IAB Europe

Das Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe), die European Association of Communication Agencies (EACA) und die World Federation of Advertisers (WFA) haben heute die „European Viewable Impressions Measurement Principles“ sowie Rahmenvorgaben zur Zertifizierung von Messdienstleistern vorgestellt. Das Ziel: mehr Qualität in der digitalen Werbung durch eine valide Messung der sichtbaren Impressions von In-Page-Display (inklusive Bewegtbild). Auch der Herausforderung der Abweichungen zwischen verschiedenen Messdiensten soll hiermit begegnet werden. Die Fokusgruppe Digital Marketing Quality im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat intensiv an diesem Projekt mitgewirkt und begrüßt das heute vorgestellte Ergebnis als wichtigen Schritt für mehr Transparenz und Qualität in der digitalen Werbung.

„Transparenz und Qualität sind erfolgskritische Komponenten, damit der Online-Werbemarkt auch in Zukunft gedeihen kann. Wir brauchen verlässliche Standards und Verfahren, die den Werbungtreibenden, aber auch allen anderen Marktteilnehmern Orientierung und Sicherheit bieten. Das europäische Viewability Certification Framework ist erst der Anfang. Wir wollen in Deutschland die Standards aber noch weiterentwickeln“, so BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr. Aus diesem Grund hat sich der Verband nicht nur auf europäischer Ebene engagiert, sondern treibt das Thema mit der Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW auch auf dem deutschen Markt inhaltlich voran. Aus der Gruppe heraus, an der neben technischen Dienstleistern und Vermarktern auch Vertreter der Mediaagenturen und der Werbungtreibenden teilnehmen, sollen einheitliche Prüfstandards und -verfahren für den deutschen Markt aufgesetzt und etabliert werden. Neben Viewability-Standards stehen die Coalition for Better Ads und die Bekämpfung von AdFraud auf ihrer Agenda. Wichtiger und maßgeblicher Partner bei der Entwicklung und Umsetzung der Zertifizierungsstandards ist die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF).

Das Certification Framework ist aus Sicht aller Beteiligten ein wichtiger erster Schritt, auch wenn derzeit noch nicht alle Aspekte für eine umfassende Abbildung der Viewability erfasst sind. So fehlen beispielsweise noch Vorgaben für die Viewability-Messung auf mobilen Devices oder Regelungen für die Messung von Multi-Ads (auf beliebige Art und Weise zusammenhängenden Werbeformen) sowie eine einvernehmliche Definition zum Tracking von Werbemittel versus Werbefläche, welche in den nächsten Fassungen nachgezogen werden sollen und müssen. 

12.07.2017 / Tim Sausen / Pressesprecher Wirtschaft und Politik
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