Ads.txt Best Practices

Ads.txt Best Practices

16 Milliarden US-Dollar – so hoch ist der finanzielle Schaden, den Adfraud aktuellen Schätzungen zufolge in diesem Jahr bei Advertisern anrichten wird. Ein nicht unwesentlicher Anteil davon wird durch Adexchanges verursacht, die Werbeinventar programmatisch und ohne Erlaubnis der Publisher verkaufen.

Um nicht weiter horrende Summen zu verlieren, suchten Publisher und Inventarverkäufer daher nach einer technischen Lösung.

Ins Leben gerufen wurde ads.txt vom Tech Lab des Interactive Advertising Bureau (IAB). Das Skript schützt das Inventar von Online-Publishern vor dem Verkauf durch unautorisierte Dritte über programmatische Adexchanges.

Und so funktioniert ads.txt: Die entsprechende Textdatei wird in die Webseite integriert und der Publisher macht damit öffentlich und klar sichtbar, welche Partner sein Inventar verkaufen dürfen. Wenn genügend Publisher ads.txt auf ihren Seiten implementiert haben – und gleichzeitig Inventarkäufer nur noch von entsprechend autorisierten Verkäufern einkaufen – wird dem Werbebetrug schnell der Garaus gemacht. 

 Dieses englischsprachige Video verdeutlicht die Funktionsweise von ads.txt nochmal im Detail.