Forum Medien- und Netzpolitik

Impressionen des netzpolitischen Abends vom 12.06.2013

 

Beim Netzpolitischen Abend am 12.06.2013 in Berlin hat der BVDW drei Monate vor der Bundestagswahl mit Vertretern der Bundesregierung und des Bundestages die für die Digitale Wirtschaft relevanten Themen diskutiert und die auslaufende Legislaturperiode Revue passieren lassen.

Nach einer kurzen Begrüßung wurde der Abend mit einer Keynote der Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Cornelia Rogall-Grothe, gleichzeitig Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik (Bundes CIO) eröffnet. Sie hat zu den Themen Datenschutz, Netzpolitik und IT-Sicherheit gesprochen und einen Ausblick auf die neue Legislaturperiode nach der Bundestagswahl gegeben.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Themen aufgenommen und gemeinsam mit den netzpolitisch engagierten Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek (CDU), Lars Klingbeil (SPD), Manuel Höferlin (FDP) und Malte Spitz (B90/Die Grünen) diskutiert. Die Moderation übernahm der Wirtschaftsjournalist Thomas Ramge (brand eins). Nach der Diskussion ludt der BVDW ein, den Abend bei guten Gesprächen und Live-Musik in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

 
 

Zitate des Abends


„Wir müssen möglichst vielen Menschen die Teilhabe an den Chancen der Digitalisierung ermöglichen.“ Mit diesen Worten leitete Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe den diesjährigen Netzpolitischen Abend des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. am Mittwoch im Soho House in Berlin ein. In ihrer Keynote „Digitales Deutschland – Herausforderungen für unsere Gesellschaft“ beleuchtete Rogall-Grothe die Auswirkungen der Digitalisierung auf die gesellschaftliche Entwicklung. Die Schwerpunkte der digitalen Gesellschaftspolitik seien Vertrauen, Datenschutz und IT-Sicherheit.
Für die Digitale Wirtschaft erwiderte Mattias Ehrlich, der neu gewählte Präsident des BVDW, zu Fragen der Wettbewerbsfähigkeit und Regulierung: „Die Politik muss für ein möglichst umfassendes Level-Playing-Field einstehen, also internationale Standards sichern. Für den europäischen Raum gilt es, einen intelligenten Regulierungsrahmen zu schaffen, der nicht zu einem Standortnachteil für Unternehmen in Europa wird. Praktisch erprobte Ansätze gibt es dazu bereits, sie müssen nur noch regulatorisch verankert werden.“
Am Netzpolitischen Abend des BVDW nahmen knapp 200 Personen aus Politik und Wirtschaft teil. Darunter waren Abgeordnete des Deutschen Bundestags, der Landtage, Entscheidungsträger aus Bundesministerien und den Ländern, Datenschutzbeauftragte und Vertreter der Landesmedienanstalten sowie Mitgliedsunternehmen des BVDW.

 
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