Internet Gouvernance

 

Die Diskussion um PRISM und TEMPORA zeigt, dass neben einer einheitlichen technischen Standardisierung auch ein wertebezogener Dialog notwendig ist. Multi-Stakeholder Ansätze  werden hier entscheidend sein bei der Schaffung möglichst umfassender level-playing-fields und einer entsprechenden Internet Governance. Dies umschließt auch ein gemeinsames/internationales Verständnis für Datenpolitik.

 „Der Ausgang der Debatten über die Regulierung des Internets (Internet Governance) wird bestimmen, in wie weit das Internet ein Ort des freien, globalen Waren- und Meinungsaustauschs bleibt.“ (Quelle: stiftung neue verantwortung)
Um die Interessen der deutschen digitalen Wirtschaft, weltweit zu den TOP 5 gehörend, adäquat zur Geltung bringen zu können, ist ein direkter Zugang seitens des BVDW zu den diversen Ansätzen elementar. Daher intensiviert der BVDW sein Engagement u.a. im EuroDIG.

 

Standpunkt: Schaffung von Sicherheit, Stabilität und Entwicklungschancen für die digitalen Gesellschaften im 21. Jahrhundert

Ein Großteil der gegenwärtigen öffentlichen Diskussionen um die Regulierung des Datenschutzes im digitalen Zeitalter steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den geheimdienstlichen Aktivitäten der USA sowie deren Enthüllung durch Edward Snowden verknüpft.

Die unterschiedliche Bewertung zeigt deutlich, dass neben einer einheitlichen technischen Standardisierung ebenso ein wertebezogener Dialog unabdingbar ist, um eine möglichst konsensorientierte Sicht auf die Entwicklungsräume des Internets und damit der digitalen Wirtschaft weltweit zu erhalten. Multi-Stakeholder-Ansätze werden bei der Schaffung einer möglichst zukunftsfähigen und stabilen Internet Governance entscheidend sein. Es geht aber nicht nur um Datenpolitik, es geht vielmehr um die gesamte Digitalpolitik. mehr

 
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